Wir wünschen alle eine schöne Weihnachtszeit!

Aktuelles

Bericht im Sonntagsblatt:

Bleibt Bereitschaftspolizei an der Müngstener Straße?

10.12.2017

 

In einer Verlautbarung an die Bediensteten des Polizeipräsidiums Wuppertal wird mitgeteilt, dass der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW eine Machbarkeitsstudie erstellt, inwieweit alle Organisationseinheiten an der Müngstener Straße bleiben. Die Pläne für ein Wohngebiet wären damit vom Tisch, ebenso die Blockierung des Geländes durch eine Forensik.

 

Weiterlesen

 

Hier geht es zum Bericht des Ronsdorfer Sonntagsblattes.

Forensik erst 2018 wieder Thema

21.11.2017

 

Wie die Westdeutsche Zeitung meldet, wird die Forensik erst wieder 2018 Thema in den Ratsgremien sein. Das Thema geht damit in die Winterpause.

Fürchtet BI Kleine Höhe Widerspruch?

Wir sind mit dem Verfahren und dem Runden Tisch zufrieden
21.10.2017

 

Zum Runden Tisch am 18.10.17, zu dem Oberbürgermeister Mucke eingeladen hatte, ist die BI Kleine Höhe nicht erschienen. Sie ließ ausrichten, man habe keinen Redebedarf. Scheinbar war der Redebedarf aber dann in Wirklichkait doch hoch: Gleichzeitig hatte die BI Kleine Höhe nämlich am 12.10. einen eigenen Termin mit dem OB und der Stadt gemacht. Man konnte sich wohl nicht bis zum 18. gedulden.

 

Nach der Homepage der BI Kleine Höhe sei es beim Gespräch "vorrangig" um die "mangelnde Transparenz und Kommunikation der Stadt" gegangen. Die Verwaltung habe hier Zusagen zu Verbesserungen gemacht, der OB habe mit Personalmangel argumentiert. Was sonst noch beim "Privattreffen" besprochen wurde, verrät die BI nicht.

 

"Es ist einigermaßen merkwürdig, sich in einem selbst herbeigeführten Hinterzimmergespräch über mangelnde Transparenz zu beschweren und einen offenen, runden Tisch gleichzeitig zu boykottieren.", drückt Georg Weber von der BI Keine Forensik auf Lichtscheid sein Unverständnis aus. Scheinbar fürchtet die BI Kleine Höhe am Runden Tisch Widerspruch.

 

Mit dem Stand des Verfahrens und dem Runden Tisch ist unsere BI zufrieden. Auch die Unstimmigkeiten zwischen der Verwaltung und den Fraktionen von CDU und SPD im Stadtrat bezüglich der Ausgleichsflächen für die Feldlerchen an der Kleinen Höhe werden ausgeräumt und die nächsten Schritte in Kürze eingeleitet.

 

Zudem hat Herr Oberbürgermeister Mucke beim Innenministerium des Landes angefragt, wann der Umzug der Bereitschaftspolizei genau ansteht. Eine Antwort steht noch aus. Die Stadt möchte schnellstmöglich mit konkreteren Planungen zum Wohngebiet Lichtscheid beginnen. Sowohl die Fraktionen von CDU und SPD, als auch der Eigentümerverband Haus und Grund hatten kürzlich darauf hingewiesen, dass Wuppertal dringend neue Wohngebiete, insbesondere Einfamilienhäuser, benötigt. Die beiden Ratsfraktionen wollen sogar 110 Hektar neue Wohnbauflächen auf den Weg bringen. Das Gelände an der Müngstener Straße ist daher für die Stadtentwicklung von höchster Bedeutung.

WZ: Land setzt Stadt nicht unter Zeitdruck

10.10.2017

 

Die WZ berichtet am 10.10.2017:

 

Forensik: Ministerium setzt Stadt nicht unter Zeitdruck

Es gebe keinen Zweifel, dass die Verwaltung die Aufstellung des B-Plans für die Kleine Höhe ernsthaft vorantreibe.

 

Im Bebauungsplanverfahren für die Forensik auf der Kleinen Höhe gibt es Verzögerungen – auch, weil sich offenbar Politik und Verwaltung in Wuppertal bei dem Thema nicht grün sind (die WZ berichtete). Die Ratsvorlage für die Offenlage wird erst im November diskutiert. Zeitdruck vom Land gibt es aber nicht. 

 

Weiterlesen

Kleine Höhe bleibt gewerbliche Baufläche

07.10.2017

 

Oberbürgermeister Mucke ist mit dem Versuch gescheitert, an der Kleinen Höhe neben der Forensik zukünftig Gewerbe auszuschließen. Der Verwaltungschef wollte die übrigen Flächen als Ausgleichsflächen für die Feldlerche ausweisen.

 

Nach dem Veto der CDU-Fraktion, dem sich offenbar die SPD-Fraktion anschloss, musste die Verwaltungsvorlage nun zurückgezogen werden. Das bedeutet, dass eine veränderte Verwaltungsvorlage zum Bebauungsplan Kleine Höhe nun im November in die politischen Gremien geht. Es bedeutet aber nicht, dass die Forensik Kleine Höhe vom Tisch wäre oder etwa Lichtscheid wieder als Forensik-Standort in Frage käme.

 

Der Erhalt der Kleinen Höhe als gewerbliche Baufläche ist der Ratsmehrheit aus drei Gründen wichtig:

  1. Wuppertal hat ohnehin zu wenig Gewerbeflächen (rund 60 Hektar fehlen).
  2. Der ehemalige CDU-Bürgermeister Herrmann Josef Richter hat erreicht, dass in Nächstebreck deutlich weniger Flächen Gewerbegebiet werden.
  3. Wenn irgendwo anders Gewerbe angesiedelt werden soll, muss die Stadt Flächen haben, die sie im Gegenzug aus der Gewerbenutzung nehmen kann. Die Fläche der Kleinen Höhe ist also als „Tauschfläche“ auch dann wichtig, wenn dort nie Gewerbe angesiedelt werden sollte. Dafür muss sie selbst gewerbliche Baufläche bleiben.

Nächster Schritt: B-Plan-Verfahren Kleine Höhe

28.09.2017

 

Nach Informationen der WZ arbeitet die Stadt mit Hochdruck an der Vorlage für den B-Plan für die Forensik an der Kleinen Höhe, der am 5.10.17 in die BV Elberfeld-Katernberg eingebracht werden soll. Die WZ sieht die Stadt dabei unter Zeitdruck.

 

Wir teilen diese Einschätzung nicht. Wie wir schon früher darstellten (vgl. "Verfahren zur Forensik Kleine Höhe geht 2018 weiter" vom 12.8.2017 unten), hat die Stadt wegen der Verzögerung des Regionalplanes bis weit in das Jahr 2018 hinein Zeit, um Baurecht an der Kleinen Höhe zu schaffen. Hier muss Gründlchkeit vor Schnelligkeit gehen - auch im Hinblick auf eine spätere gerichtliche Überprüfung des Verfahrens. Sollte die Stadt bis zum 5.10. nicht fertig werden, wäre das daher durchaus vertretbar.

 

Hier geht's zum WZ-Artikel

 

Hier finden Sie eine Antwort der Stadt auf eine Anfrage der Grünen in dieser Sache:

Antort der Stadt zum Zeitplan und Verfahren
Antwort Anfrage Grüne Kleine Höhe 2017_0[...]
PDF-Dokument [89.0 KB]

Velbert nicht grundsätzlich gegen Forensik                   Abwasserentsorgung über Velbert gesichert

16.09.2017

 

In der WAZ ist zu lesen, dass die Stadt Velbert - wie erwartet - Einwände gegen die Forensik an der Kleinen Höhe gemacht hat. Allerdings lehnt die Stadt die Forensik nicht grundsätzlich ab, sondern hält sie für "bedenklich", weil die Kleine Höhe ein "wichtiges Naherholungsgebiet" sei.

 

Einen Wanderparkplatz oder markierte Wanderwege gibt es hier nicht, es werden die vorhandenen Wirtschaftswege genutzt. Diese Wege werden allerdings auch mit der Forensik vollumfänglich erhalten bleiben.

 

Von der Entwässerung ist im Artikel keine Rede mehr. Diese Argumentation war allerdings auch schon früher als nicht gehaltvoll entlarvt (s. unten: Auf Neviges kommen riesige Abwassermengen zu" vom 16.7.2017). Die Stadt Velbert schreibt daher in ihrer aktuellen Stellungnahme selbst: "Dieser [Anmerkung: der durch die Forensik anfallende] Schmutzwasseranfall würde  durch  das  Velberter  Abwassernetz  ordnungsgemäß entsorgt werden können." Man bittet lediglich um eine - ohnehin selbstverständliche - enge Abstimmung.

 

Quelle: WAZ, 14.9.2017

Land ändert Forensik-Pläne nicht

 

14.09.2017

 

Radio Wuppertal meldet:

 

"Forensik-Pläne bleiben wie sie sind

Die Forensik in Wuppertal wird weiter so geplant, wie bisher. Die neue Landesregierung wird nichts ändern. Das hat der Wuppertaler FDP-Abgeordnete Marcel Hafke mitgeteilt, auf Anfrage der Ratsgruppe "Allianz für Wuppertal". Hafke sagte demnach, es gebe kein Umdenken in Sachen Forensik. Demzufolge wird die Klinik für kranke Straftäter wohl auf dem Gelände der Kleinen Höhe an der Stadtgrenze zu Velbert entstehen."

 

Quelle: Radio Wuppertal, Regionalnachrichten 14.9.17

 

Lesen Sie dazu hier auch über unsere Initiative an den neuen Gesundheitminister!

Viele gleichlautende Einsprüche

 

11.09.2017

 

Wie erwartet, konnten die BIs an der Kleinen Höhe viele Menschen zu Einsprüchen mobilisieren. Über die Zahl der Einsprüche gibt es in den Medien unterschiedliche Angaben, in der Regel ist von knapp 1.000 Eingaben die Rede. Klar ist aber: Die ganz überwiegende Mehrheit (bis zu 900) der Eingaben besteht aus einer Unterschrift auf dem Vordruck der BI. Je nach Quelle haben 100 bis 200 Menschen aus den Bausteinen und Informationen der BIs einen eigenen Text zusammengestellt.

 

Die Vielzahl der Stellungnahmen ist nicht verwunderlich, das Thema Forensik mobilisiert stark. Wir selbst haben vor einigen Jahren deutlich über 10.000 Unterschriften gegen die Forensik auf Lichtscheid gesammelt und damals dem Landesbeauftragten Döhnisch-Seidel übergeben. Hier die entsprechenden Bilder aus der WZ vom 30.1.2013

Nächste Schritte im Verfahren Forensik Kleine Höhe

 

08.09.2017

 

Die Frist für Eingaben im Rahmen des Beteiligungsplanes für die Änderung des Flächennutzungsplanes an der Kleinen Höhe ist vorbei. Jetzt werden die Hinweise bearbeitet und im Verfahren berücksichtigt. Im Oktober werden wir auf einem Treffen mit Oberbürgermeister Mucke Ergebnisse erfahren.

 

Wir rechnen damit, dass es durchaus viele Eingaben geben wird, zumindest haben die BIs an der Kleinen Höhe aufwändig mobilisiert. Wir glauben aber nicht, dass die Eingaben zu substanziellen Änderungen im Verfahren führen müssen zw. können. Zumindest auf der Homepage der BI Kleine Höhe gibt es keine neuen Argumente, die nicht schon längst in den letzten beiden Jahren genannt worden wären. Die BI Kleine Höhe betont selbst immer wieder, dass ihre Argumente seit Jahrzehnten bekannt sind. Die Verwaltung hat diese Einwände selbstverständlich bereits in der Vorlage berücksichtigt und das in den Offenlegungsunterlagen auch dokumentiert.

 

Beim aktuellen Verfahrensschritt geht es ohnehin nur darum, im Flächennutzungsplan die Bestimmung einer bereits bestehenden Baufläche umzuwidmen: Statt für Gewerbebebauung wird sie nach der Änderung für die Bebauung mit der Forensik vorgesehen sein. Es wird also keine Baufläche neu geschaffen, sondern nur die Art der erlaubten Bebauung angepasst. Danach wird es dann Verfahrensschritte zum Bebauungsplan geben.

Neues vom Regionalplan:                                     Sondergebiet Forensik bleibt im 3. Entwurf bestehen

 

27.08.2017

 

Im Amtblatt vom 3.8.2017 wird eine dritte Beteiligungsrunde festgelegt. Aufgrund zahlreicher auch substantieller Änderungen hat der Regionalrat diese dritte Beteiligungsrunde beschlossen. Für die Forensik-Frage ist das von Bedeutung, da diese Verzögerung beim Regionalplan dazu führt, dass an der Kleinen Höhe erst 2018 Baurecht geschaffen werden kann. Das ist aufgrund der einvernehmlichen Absprachen zwischen dem Gesundheitsminsiterium und der Stadt allerdings kein Problem.

 

Für Wuppertal gibt es acht Änderungen im Regionalplanentwurf. Das Sondergebiet "Klinik" für die Forensik und die gewerbliche Baufläche an der Kleinen Höhe bleiben aber auch unter Berücksichtigung der Einsprüche in der zweiten Beteiligungsrunde im dritten Entwurf bestehen.

Traurige Realität: Wer gegen die Forensik Kleine Höhe ist, schiebt sie nach Lichtscheid

Die "bereits versiegelte Industriebrache" gibt es nicht.

 

20.08.2017

 

In der WZ gibt die BI Kleine Höhe zu Protokoll: „Wir sind der Meinung, dass so eine Forensik am besten auf einer schon versiegelten Industriebrache aufgehoben ist. Und wir möchten auch nicht, dass man uns gegen den ebenfalls ins Auge gefassten Standort Lichtscheid und seine Bewohner ausspielt.

 

Das hört sich gut an. Aber wie realistisch ist es, den Standort Kleine Höhe zu verhindern, ohne dass Lichtscheid die Forensik zugeschoben bekommt? Wir meinen: Es ist (leider) völlig unrealistisch. Und das weiß auch die BI Kleine Höhe.

 

Weiterlesen

Verfahren zur Forensik Kleine Höhe geht 2018 weiter Lichtscheid ist für die kommenden Jahre keine Alternative

 

12.08.2017

 

Der Landesbeauftragte für den Maßregelvollzug, Herr Dönisch-Seidel, bestätigt in einem Brief an unsere BI:
* der gemeinsam mit der Stadt Wuppertal entwicklte Zeitplan wird "flexibel ausgelegt".
* im Juli wurde im Zusammenhang mit der zeitlichen Verzögerung bis zur Rechtskraft des B-Plans zwischen Stadt und Land einvernehmlich festgestellt, "dass es keinen Grund gibt, das kooperative Vorgehen bezüglich der "Kleinen Höhe" aufzugeben."

* das Gelände an der Müngstener Straße steht nicht vor 2022 für eine Bebauung zur Verfügung. 

 

Das Land wird also nicht auf Lichtscheid zurückgreifen, wenn an der Kleinen Höhe bis Ende 2017 kein Baurecht geschaffen wird, sondern weiter auf die Kleine Höhe setzen. Eine Strategie, den B-Plan an der Kleinen Höhe künstlich zu verzögern, wird ins Leere laufen. Die Müngstener Straße ist auf Jahre hinaus keine Alternative.

 

Natürlich lässt sich auch das geplante Wohngebiet in den nächsten fünf Jahren noch nicht realisieren. Diesbezüglich gibt es keinen terminlichen Druck für die Stadt.

"Auf Neviges kommen riesige Abwassermengen zu"

 

16.07.2017

 

Der Fraktionsvorsitzende der Splitterpartei "Velbert anders" schürt unbegründete Ängste, um zu Widersprüchen gegen die Forensik zu mobilisieren. In der WZ vom 7.7. wird er zitiert: "Der Nevigeser Friedrich August Tonscheid, Mitglied des Velberter Rates, kündigte an, dass seine Stadt im Rahmen der Offenlegung der Flächennutzungsplanänderung mit Sicherheit eine Stellungnahme abgibt, weil riesige Abwassermengen auf Neviges zukommen werden. 'Zweimal ist der Hardenberger Bach schon über die Ufer getreten.'" In der Sitzung der BV Neviges behauptet "Velbert anders", schon jetzt sei es vorgekommen, dass die Gullydeckel zum Teil schon hochgedrückt worden seien.

 

Wird Neviges tatsächlich untergehen?

 

Weiterlesen

Offenlegung Flächennutzungplanänderung beschlossen

 

03.07.2017

 

Der Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung hat wie erwartet am 29.7.2017 die Offenlegung der Änderung des Flächennutzungsplanes unverändert beschlossen. Das Verfahren geht also wie geplant weiter.

Die Unterlagen stehen schon seit über zwei Wochen im Netz, so dass die Offenlegung real zweieinhalb Monate, also fast doppelt so lange, wie vorgeschrieben, läuft. Diese lange Frist zeigt wiederum, wie bürgerfreundlich die Stadt das Verfahren durchführt.

 

Die Materialien zur Offenlegung finden Sie auf den Seiten der Stadt Wuppertal.

Rundschau-Umfrage:

Deutliche Stimmenmehrheit

für Forensik Kleine Höhe

 

27.06.2017

 

Auf die Frage der Wuppertaler Rundschau, welcher der bessere Standort für eine Forenik in Wuppertal ist, erhält der Standort auf der gewerblichen Baufläche an der Kleinen Höhe gut 800 Stimmen mehr als das Gelände der Bereitschaftspolizei auf Lichtscheid. Fast 4.400 Stimmen wurden dafür abgegeben, dass die Kleine Höhe geeigneter ist. Das ist umso bemerkenswerter, als dass in den letzten Wochen mehrere große Zeitungsartikel in WZ und Rundschau den Bau dort kritisch thematisiert hatten.

Eine Antwortmöglichkeit "Keiner von beiden" hatte es leider nicht gegeben.

 

Wir hatten hier auf der Homepage und durch eine Mail an unseren Verteiler zur Teilnahme aufgerufen. Es ist offensichtlich zu einer starken Mobilisierung gekommen, so viele Stimmen wurden bisher noch in keiner Umfrage abgegeben.

Danke an alle, die gegen eine Forensik auf Lichtscheid gestimmt haben!

 

In allen vier bisherigen Umfragen zu Thema ist das Ergebnis immer gleich: Wenn nur Lichtscheid und die Kleine Höhe infrage kommen, stimmt die Mehrheit für die Kleine Höhe. Eine Forensik auf Lichtscheid wird dagegen klar abglehnt.

 

Weiterlesen zu den älteren Umfragen

 

Quelle der Umfragezahlen:

http://www.wuppertaler-rundschau.de/umfrage-des-tages/, 27.6.17

Verfahren zur Forensik Kleine Höhe geht weiter

Baurecht bis 2. Quartal 2018 geplant

 

16.06.2017

 

Das Verfahren zur Forensik an der Kleinen Höhe macht Fortschritte. Am 29.6.17 wird im Ausschuss für Stadtentwicklung die Offenlegung für die Änderung des Flächennutzungsplanes besprochen. Nach der Sommerpause folgt der Beschluss zur Offnelegung des Bebauungsplanes.

Alle Stellungnahmen sind in die Planung eingeflossen. Das Plangebiet konnte gegenüber dem bisherigen Forensik-Suchraum verkleinert werden.

 

Der Satzungsbeschluss des Rates kann erst 2018 erfolgen. Das hängt damit zusammen, dass dafür der neue Regionalplan rechtkräftig sein muss, womit erst im 2. Quartal 2018 zu rechnen ist. Diese Verzögerung hat allerdings keine Auswirkung auf das Verfahren. 

 

Weiterlesen

 

Die Materialien zur Offenlegung finden Sie auf den Seiten der Stadt Wuppertal.

Wuppertal gehen die Wohnflächen aus

Gelände an der Müngstener Straße von höchster Bedeutung

 

01.06.2017

 

Der "Wohnungsbaumarkt in Wuppertal [ist] vor allem in den mittleren und guten Lagen unterversorgt", bestätigt Dirk Wagner, Leiter der Immobilienabteilung der Sparkasse. Es gäbe zahlreiche Vormerkungen für Einfamilien-Reihenhäuser. Aus Mangel an Objekten vermarkte die Sparkasse schon Objekte in Remscheid. So berichtet die Wuppertaler Rundschau am 31.5.2017 (Seite 4). 

 

Damit ist einmal mehr klar: Wuppertal kann auf seine größte Wohnbaupotenzialfläche an der Müngstener Straße nicht verzichten. Die Stadt kann nicht zulassen, dass diese Fläche durch eine Forensik blockiert wird.

 

Weiterlesen

 

Chance oder taktisches Manöver?

 

23.5.2017

 

Die Westdeutsche Zeitung berichtet: "Die Bürgerinitiative Kleine Höhe hofft, dass die Stadt nach dem Machtwechsel im Land das Thema Forensik-Standort neu verhandelt." (WZ vom 23.5.17, S. 13) Im Artikel klingt durch, dass es einen neuen Standort außerhalb Wuppertals geben könnte. Mit anderen Worten: Die Stadt soll sich generell gegen eine Forensik auf dem Stadtgebiet wenden. Jahrelang hatten wir für einen Dritten Standort außerhalb Wuppertals gekämpft, haben uns wiederholt an die Bergische Diakonie gewendet, haben das Gelände Röbbecke in Velbert ins Spiel gebracht, alles ohne jede Unterstützung von der Kleinen Höhe. Könnte diese "neue" Idee der Bürgerinitiative Kleine Höhe wirklich eine Chance sein?

 

Weiterlesen

 

Forensik-Pläne trotz Machtwechsel in NRW nicht gefährdet

 

21.5.2017

 

Die Westdeutsche Zeitung berichtet: "Beim Thema Forensik am Standort Kleine Höhe sind Mucke und Slawig sich sicher, dass auch die künftige Regierung die Pläne mittragen wird. 'Das Ganze fußt ja auf einem Gesetz, das den Bedarf ermittelt hat. Das müsste dann ja erst mal wieder geändert werden', sagt OB Mucke."

 

Quelle: WZ vom 21.5.2017, Artikel: Was die Wahl für Wuppertal bedeutet

 

Landtagswahl 2017

 

Gesundheitsministerin Steffens abgewählt - 

Alle neuen Landtagsabgeordneten stehen für Wohngebiet statt Forensik auf Lichtscheid

 

15.5.2017

 

Die Landtagswahl ist entschieden. Wir gratulieren den gewählten Direktkandidaten Herrn Bell, Herrn Neumann und Herrn Bialas sowie dem über die Landesliste einziehenen Kandidaten Herrn Hafke.

 

Frau Ministerin Steffens danken wir für ihre zuletzt sachorieniterte Entscheidung, mit der Stadt gemeinsam und nicht gegen Wuppertal einen Standort zu finden, die sie trotz massiver Kritik durchgehalten hat. Problematisch bleibt die Intansparenz des Ministeriums bei der Forensik-Standortsuche.

 

Auch für die kommende Legislaturperiode gilt: Alle Wuppertaler Landtagsabgeordneten treten auf Lichtscheid für ein Wohngebiet statt der Forensik ein.

 

Weiterlesen

Grüne in Erklärungsnot: Im Gespräch über die Stadtentwicklung auf den Südhöhen

30.4.17

Am 26.4. waren wir zu Gast in der Alten Bergbahn. Der Kandidat Jörg Heynkes hatte zum Quartierspalaver geladen. Obwohl nur wenige Menschen gekommen waren, bot der Termin eine Möglichkeit, einmal mit den Grünen zu diskutieren, die seit über zwei Jahren den Dialog mit uns verweigern. Außerdem haben wir natürlich auch Herrn Heynkes unsere Haltung dargestellt und seine erfragt. Es stellte sich heraus, dass die Grünen bislang ihren Kandidaten nicht von ihrer Haltung überzeugen konnten. Auch wir entdecken in der Argumentation der Grünen manche Lücke.

 

Weiterlesen

Stadt sieht Entwicklung des Wohngebietes an der Müngstener Straße auf einem guten Weg

24.4.17

Die Westdeutsche Zeitung berichtet heute über die Pläne für einen weiteren Supermarkt auf Lichtscheid und den Zusammenhang mit der Nutzung des Geländes der Bereitschaftspolizei als zukünftiges Wohngebiet.

Frau Eckermann von der Stadt betont: "Grundsätzlich braucht Wuppertal aber ganz dringend solche Standorte als Wohngebiete." Sie stellt fest, aktuell "sieht es auf der Kleinen Höhe als Gelände für die geplante forensische Klinik gut aus."

 

Weiterlesen

Forensik würde weitere positive Entwicklung auf Lichtscheid blockieren

Neuer Supermarkt nur mit neuem Wohngebiet

11. und 7.4.17

Radio Wuppertal berichtet heute: "Bekommt Wuppertal einen fünften akzenta? Gerüchten zufolge soll er nach Lichtscheid kommen. ... Nach unseren Informationen hat sich akzenta das ehemalige BMW Autohaus auf Lichtscheid gesichert - neben der Zulassungsstelle. ... Interessant wird es für akzenta erst, wenn das Gelände der Bereitschaftspolizei an der Müngstener Straße zu einem Wohngebiet wird. Dann ändern sich die Rahmenbedigungen und ein Lebensmittel-Laden würde möglich."

Das zeigt erneut die Bedeutung, die die Planung des Wohngebietes an der Müngstener Straße hat. Und es zeigt, dass eine Forensik die positive Entwicklung unseres Stadtteiles blokieren würde. Darum begrüßen wir, dass die Stadt die Planungen für das Wohngebiet vorantreibt und die Forensik an diesem ungeeigneten Standort ablehnt.

 

Weiterlesen

 

Radio Wuppertal berichtet dazu am 11.4.17: "Die Bürgerinitiative "Keine Forensik auf Lichtscheid" begrüßt die möglichen Pläne von Akzenta für einen neuen Supermarkt. Wie berichtet, will Akzenta einen weiteren Markt öffnen und interessiert sich nach RW-Informationen für ein Gelände auf Lichtscheid. Der Lebensmittelmarkt will dort aber wohl nur eröffnen, wenn auf dem Gelände gegenüber keine Forensik, sondern ein Wohngebiet entsteht. Das sei der Beweis, dass das Wohngebiet für die Entwicklung im Stadtteil enorm wichtig ist, sagt die Bürgerinitiative. Sie kämpft seit Jahren gegen Pläne, die Klinik dort zu bauen. Stand jetzt mit Erfolg - aktuell ist die Forensik auf der Kleinen Höhe geplant. ..."

Parallelen zwischen Jugend-JVA und Forensik

Von Schwarzsehern und der Realität

5.4.17

Vor zehn Jahren protestierten Grüne und Umweltverbände gegen das Zubauen der Landschaft auf dem Scharpenacken durch die Jugend-JVA und die Landeseinrichtungen. Sie sahen das Verschwinden bedrohter Arten wie des Kammmolches voraus und fürchteten die Zerstörung von Landschaft, sahen den Naturschutz bedroht. Eine Alternative gab es nicht. Damals hätten sie das Gefängnis lieber mitten in der Stadt gesehen, als auf der Grüne Wiese. Kommt Ihnen bekannt vor? Heute wiederholt sich die Szene. Es geht um die Forensik. Doch was ist aus den „Unkenrufen“ geworden? Wurde der Scharpenacken zerstört? Nein. Wurde Naherholung unmöglich? Nein. Wurde die geschützte Fläche kleiner? Nein. Ist der Kammmolch verschwunden? Nein. Es wurden am Scharpenacken weitere Flächen unter Schutz gestellt. Der Kammmolch hat sich sogar vermehrt und fühlt sich im Ausweichrevier pudelwohl.

Weiterlesen

Wohngebiet Lichtscheid wird zukünftig noch wichtiger

30.3.2017

Medien berichten aktuell, dass Wohnen in Wuppertal attraktiver wird. Düsseldorf wächst immer weiter. Gleichzeitig ist Wohnen in der Landeshauptstadt teuer. Darum wird auch im Umland immer mehr nach Wohnungen und Häusern gesucht. Das Gelände der Bereitschaftspolizei ist nicht nur die größte Wohnbaupotenzialfläche in Wuppertal, sondern auch besonders geeignet, diesen „Überschwappeffekt“ aufzufangen. Die Anbindung durch den Burgholztunnel in Richtung Rheinschiene macht die Wohnlage für Rheinländer besonders attraktiv.

 

weiterlesen

BIs Kleine Höhe machen mit einseitigem Standortvergleich Stimmung

10.3.2017

Beim Runden Tisch am 8.3.2017 zauberten die Bürgerinitiativen "Kleine Höhe" und "Elterninitiative Keine Forensik in Wuppertal" einen Standortvergleich aus dem Hut, der belegen sollte, dass Lichtscheid als Standort für die Forensik "objektiv" besser geeignet sei. Die BIs verletzen damit die Absprache, sich nicht öffentlich gegen den jeweils anderen Standort zu wenden und vertiefen die Spaltung der Stadt aktiv. Die BI Keine Forensik auf Lichtscheid kritisiert diesen Strategiewechsel und weist den einseitigen und unzureichenden Standortvergleich zurück. Das Papier kommt zudem zwei Jahre zu spät. Die Standortentscheidung wurde - wie vom Gesundheitsministerium schon im April 2015 zugesagt - im Sommer 2015 getroffen. Wir lehnen ein erneutes Aufrollen des Entscheidungsprozesses ab.

 

Weiterlesen

BI und Politik sind sich einig:             Eine Forensik auf Lichtscheid wird verhindert

Oberbürgermeister Mucke, Oberbürgermeister a.D. Jung und BI-Sprecher Georg Weber (hier auf dem Sommerfest der BI im September 2015) sind sich völlig einig: Lichtscheid ist für eine Forensik ungeeignet und konterkariert die Stadtplanung. Statt dessen muss auf dem Filetstück an der Müngstener Straße ein Wohngebiet entwickelt werden.

 

Bei der Podiumsdiskussion am 13.12.2016 stellen die Vertreter der Ratsfraktionen von SPD, CDU und FDP erneut klar, dass die Forensik an der Kleinen Höhe realisiert werden soll.

 

Auf unserer Webseite erklären wir, warum und informieren über die aktuellen Entwicklungen. Folgen Sie einfach den Menüpunkten links.

 

Für OB Mucke ist die Forensik-Frage der erste Prüfstein nach der Wahl. Wir wünschen ihm eine glückliche Hand!

Hinweis: Der Vollständigkeit halber sei erwähnt:

Mit uns einig, dass die Forensik auf Lichtscheid verhindert wird, sind:

 

* OB Mucke und die Stadtspitze

* SPD im Stadtrat

* CDU im Stadtrat

* FDP im Stadtrat

* die SPD-Landtagsabgeordneten Bell, Bialas, Neumann

* der CDU-Landtagsabgeordnete Spiecker

* der FDP-Landtagsabgeordnete Hafke

* OB a.D. Jung

* Ministerin Steffens - sofern die Stadt an der Kleinen Höhe Baurecht schafft

 

Die Forensik nach Lichtscheid schieben wollen:

 

* Grüne (unbedingt)

* Linke

* Ministerin Steffens, wenn sie kein alternatives Gelände hat

 

Die letztgenannten - insbesondere die Grünen - sind mit unserer Überschrift ausdrücklich nicht gemeint. Gemeint ist die Mehrheit der politischen Akteure.