Position der Bergische Diakonie Aprath (BDA)

Die Bergische Diakonie Aprath hatte dem Land ein Gelände angeboten und das Angebot dann im April 2015 zurückgezogen. Sie trägt damit einen großen Teil der Verantwortung dafür, dass zwei Jahre bei der Standortsuche vertan wurden und kein alternatives Gelände gefunden wurde.

 

Wir fordern daher von der BDA Unterstützung und die Unterlassung aller Verhinderungs-Aktivitäten.

 

Unsere Aktivitäten, die BDA zu einem erneuten Angebot zu bewegen und damit zur besten Lösung der Forensik-Frage zurückzukehren, finden Sie hier.

 

Wie steht die BDA jetzt zu den Plänen für eine Forensik an der Kleinen Höhe?

 

Die Bergische Diakonie Aprath (BDA) selbst sagt dazu: Für uns wäre eine benachbarte forensische Klinik zunächst kein Gefahrenszenario sondern eine notwendige gesellschaftliche Aufgabe, der sich potentielle Nachbarn in einem sachlichen Dialog stellen sollten. (…) Wir gehen deshalb davon aus, dass das Land im Gespräch mit uns die fachlichen Fragen, die durch den Neubau einer Forensik in unserer Nachbarschaft für bereits bestehende soziale Angebote entstehen können, konstruktiv lösen wird. (…) Wir sind aus der Position des aktiven Mitgestalters in die Rolle eines eher passiven Anliegers gewechselt. Das zu tun, war unsere eigene Entscheidung, die wir nach einem schwierigen Abwägungsprozess treffen mussten und deren Konsequenzen wir tragen.“[1]

 

Die Nähe der BDA zu einer Forensik an der kleinen Höhe wäre also ein ein lösbarer Aspekt. Die BDA selbst macht bislang keinerlei Aussagen, dass ein Umzug der Kinder- und Jugendpsychiatrie nötig wäre, wenn die Forensik realisiert wird.

 

Inwieweit in der Forensik überhaupt Straftäter aus dem genannten Täterkreis inhaftiert sind, lässt sich gar nicht vorhersagen. Landesweit machen diese Täter laut Angaben des Gesundheitsministeriums 24 % der Patienten in Maßregelvollzugsanstalten aus[2].

 

[1] Presseinformation der BDA vom 3.12.2015